Nicoletta Dermota
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Nicoletta Dermota
1130-Wien , Hagenberggasse 36
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Biografie

Geboren in Florenz, aufgewachsen in Mailand.

1963 nach Wien übersiedelt.
Besuchte die künstlerische Abteilung der Textilfachschule in Wien.

1969 Preis der Fa. Bayer-Leverkusen.

1970 Abschlußausstellung.
Tätigkeit im kunstgewerblichen Fach, im Laufe der darauffolgenden Jahre Entwicklung zur Malerei.

AUSSTELLUNGEN

IBM Austria.
Weltweiter Plakatwettbewerb "100 Jahre Automobil", Ehrenpreis der internationalen Jury 1985.
Personalausstellung ITT Austria, Wiener Künstlerhaus, 1010 Wien, Karlsplatz, ITT-Kunstkalender 1986.
Personalausstellung, Galerie Margaret Fisher, London NW 3.
Galerie für moderne Kunst "MOKU", Salzburg, Waagplatz.
Galerie der Fa. Shell Austria AG.
Personalausstellung, Kulturinstitut, Rom.
Personalausstellung, Technisches Museum, Wien.
Galerie am Stubentor, Wien.
Galerie Worfrum, Wien.
Artexpo 1992, Jakob Javits Center, New York.
Galerie 8 Beaux-Arts, Paris.
U 3-Technik-Kunst, Kundenzentrum der Wiener Linien.
Österreichische Botschaft Athen, Paleo Psychiko.
Personalausstellung Wiener Musikverein, Wien

PUBLIKATIONEN

In diversen Printmedien.
Kindermalbuch UNICEF, New York.
Werke im öffentlichen und privaten Besitz.

Ich schöpfe aus Linien und Flächen. Details und Zufälligkeiten aus meiner Umwelt sprechen mich an. Mit Fantasie und bewußtem Sehen können einem viele Kleinigkeiten auffallen, die man sonst übersehen würde. Wir glauben aber zuwenig Zeit zu haben, um dabei zu verweilen. Ich möchte mir in meinen Bildern die Zeit dazu nehmen.

ZEITUNGSKRITIKEN

"Eigentlich ungewöhnlich für eine Frau, aber auch wieder nicht, denn was Nicoletta Dermota aus technischen Geräten in ihren Bildern macht, hat etwas sehr Poetisches und manchmal fast Zärtliches".
Angelika Bäumler.

KURIER
Poetische Maschinenteile einer Lyrikerin von Heute
"Es geht der Malerin nicht um die präzise Wiedergabe technischer Details, sondern um die phantasievolle Umsetzung vorgegebener Formen, Blöcke, Spulen und Rohrte, in Gebilde von ästhetischem Anspruch. Sie selbst schreibt: Ich schöpfe aus Linien und Flächen. Details und Zufälligkeiten aus meiner Umwelt sprechen mich an. Ihr feiner Farbsinn, der sich auch in Blumenaquarellen bewährt, taucht diese prosaischen Gegenstände in reizvoll abgestufte koloristische Nuancen, die ihnen einen poetischen Aspekt verleihen. Nicoletta Dermota ist eine Lyrikerin des technischen Zeitalters.
Rüdiger Engerth

SALZBURGER TAGBLATT
An die Erscheinungswelt des Technischen geht sie mit dem bloßen Blick des Ästheten heran, ohne Vorurteile, ohne Vorbehalte, einfach mit der Lust, Harmonie zu entdecken, Schönes zu sichten und diese Eindrücke und Erlebnisse auch anderen sichtbar zu machen.

SALZBURGER VOLKSZEITUNG
Andere Künstler wählen Landschaften als Ausgangspunkt kreativer Gestaltung, sie abstrahiert eben technische Formen-die Resultate liegen mitunter erstaunlich eng beisammen. N.D., der Flächen und Linien aus dem Bereich der Technik nach eigenen Worten, ähnlich beglückende Momente verschaffen wie das Verweilen in einer schönen Landschaft, zieht dabei Stil und Motivbereich konsequent durch. Auf jeden Fall interessant, Technik einmal auch so aufgefaßt zu finden.

INTERNATIONAL COURIER ROM
Employing a medium that does not particulary lend itself to the microscopic representation of computer perfection, Nicoletta Dermota performs closed-circuit geometry with Kandinsky liberalism. Beauty may be in the eye of the beholder, but it is difficult to negate masterpiece.

DIE FURCHE
PANUPTIKUM: Ihre Aquarellsammlung ist die versuchte Annäherung einer Frau an eine sogenannte Männerdomäne, die gefühlvolle, farbige Paraphrase einer kalten, grauen Materie. Nicoletta Dermota zeichnet mit Tusche Details der Maschine und bringt sie durch Lavieren mit dünnen Wasserfarben in Einklang, eine ästhetische Harmonie der Gegensätze, die den Betrachter in ein traumhaftes Panoptikum führt.

VOLKSSTIMME
Auch Maschinen können Inspirationsquelle für malerische Kompositionen sein. Nicoletta Dermota demonstriert mit einfühlsamen Aquarellen, daß Schwungräder und Motoren nicht nur Energiespender für die Industrie und unser tägliches Leben, sondern auch Animatoren für künstlerische Gestaltung bilden können. Sie setzt Technik in malerische Empfindung um, wobei der konkrete Ausgangspunkt, das technische Objekt, erkennbar bleibt. "Eine Frau malt Technik" heißt das Motto des Ausstellung im Technischen Museum.
Oskar Wiesflecker

NEUE KRONEN ZEITUNG
Nicoletta Dermota wendet sich in ihren zarten "Technische Impressionen".Aquarellen mit Empfindsamkeit Maschinen zu. Sie betrachtet und zeichnet die Energiespender und Motoren wie schöne Landschaften. Dermota abstrahiert, schafft mit Linien und fein bepinselten Flächen ästhetische Ornamente. In ihren Reflexionen bleiben die Konturen klar, wird auf die den technischen Geräten immanenten Formen geachtet. Doch die mächtige Kaplan-Turbine hat sich nun zu einem schwerelosen Objekt verwandelt.
Meinhard Rüdenauer

NEW YORK AKTUELL
The weekly German language Newspaper, Art Expo 92.
In ihren Wasserzeichnungen geht sie von Linien und Oberflächen aus. Dazu inspirierte sie ihre Umgebung und das ist die Electronik, von den supermodernen Haushalltsgeräten bis zum Computer Chip. In ihren Arbeiten verbindet sich intelligente Sensibilität mit geschmeidiger phantasievoller Technik. Dabei überrascht auch ihr Sinn für Farben.
Joe Pasternack

NEUE KRONEN ZEITUNG
Galerie am Stubentor.
Nicoletta Dermota zeigt in der Stubenbastei aquarellierte Filzstiftzeichnungen unter dem Titel "Technik umgibt mich". Es ist die Auseinandersetzung einer sensiblen Künstlerin mit der hochtechnisierten Gegenwart. Vom Bläschenmachen einer Flüssigkeit bei Destillation bis zu Maschinenteilen und winzigen Computerelementen gibt sie, die scharfe Konturen und zarteste Farben liebt, den Dingen ein ästhetisches Outfir. Ohne aber ein positives oder negatives Urteil abzugeben.

WIENER ZEITUNG

Die Malerine Nicoletta Dermota läßt zwar auch ihtre Fantasie von der Technik stimulieren, jedoch nicht im Sinn objekthafter Ergänzungen, sondern als autonome malerische Umsetzung. Nicoletta Dermota gelingt es, vom Erlebnis des Geschehens und vom Wissen um seine technischen Auswirkungen her, das Phänomen Technik in impressiver Abstrahierung bildhaft werden zu lassen. Räder, Zylinder und Kugeln sind dabei nur mehr Versatzstücke, Zitate. Die transluziden malerisch-graphischen Strukturen werden zu Metaphern technischer Vorgänge, welche sich kaum noch begrifflich deuten lassen, vielmehr jedoch als nahezu immaterielle Strömungen und Verflechtungen von sensitiv empfundenen Kräfteübertragungen.
Maria Buchsbaum